ZEUS 3D-Drucker All-In-One mit Scanner

2.962,96 inkl. Mwst.

Der so genannten All-In-One 3D-Drucker von AIO Rrobotics trägt den Namen, weil er unterschiedliche Geräte in einem kombiniert – sowohl einen 3D-Drucker wie auch 3D Scanner.

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Beschreibung

Zeus 3D-Drucker von AIO Robotics Test und Erfahrungsberichte

Der Zeus 3D-Druck­er fällt um einiges klein­er aus als durch das Bild erwartet. Die All-In-One Lösung kom­biniert 3D-Druck und 3D-Scan Funk­tio­nen in einem Gerät. Auch wenn der Her­steller aus Los Ange­les, im amerikanis­chen Kali­fornien, rel­a­tiv unbekan­nt ist, so scheint der 3D-Druck­er ein Erfolg gewe­sen zu sein. In 2016 veröf­fentlichte das Unternehmen Ihren neuen Zeus 3D-Druck­er + (plus) auf der CES.

Lieferumfang / Inhalt des Pakets beim Makerbot:

  • FDM/FFF 3D-Druck­er (203 x 152 x 144 mm Bau­vol­u­men)
  • mit Eth­er­net-Anschluss und
  • 2 USB-Anschlüssen
  • Wifi-Stick der in einen der 2 USB-Anschlüsse gesteckt wird
  • 1 x Spule an Pre­mi­um Filament/Material
  • Druck­plat­te bzw. Scheibe zum Scan­nen
  • Kle­ber
  • WIFI
  • Stromk­a­bel mit 230V für Deutsch­land
  • Bedi­enungsan­leitung

Inbetriebnahme 

Das aus­pack­en ist rel­a­tiv ein­fach und beste­ht nicht aus vie­len kleinen Kom­po­nen­ten. Zu beacht­en ist nur, dass die Fil­a­ment-Spule innen drin ist. Den 3D-Druck­er kann man ohne Änderun­gen an den Ein­stel­lun­gen ein­fach anschließen. Die Druck­plat­te legt man mit den 3 her­aus­ra­gen­den Stäben nach unten ein­fach auf die vorherge­se­hene Fläche. Danach schnap­pen die zwei Kom­po­nen­ten automa­tisch aneinan­der und hal­ten fest. Indem man das Druck­brett ein wenig bewegt unter­stützt man den Vor­gang, falls es nicht sofort funk­tion­iert.

Nach diesen ersten Schritte steckt man den Wifi-Stick ein­fach in einen der bei­den UBS-Anschlüsse. Danach legt man die Fil­a­men­t/­Ma­te­r­i­al-Spule ein, deren Behäl­ter sich an der linken Seite des 3D-Druck­er befind­et. Dazu öffnet man die Seit­en­tür und find­et innen drin­nen noch 2 schwarze Bauteile. Diese zwei run­den Plas­tikob­jek­te steckt man jew­eils in das innere Loch des Fil­a­ments an bei­den Seit­en. Dadurch ist das Loch in der Spule klein­er und man kann das Mate­r­i­al auf die Stange im Gehäuse ein­führen. Als let­zten Schritt führt man das Fil­a­ment im Mate­ri­al­ge­häuse oben rechts in das Plas­tikrohr ein. Dieses dient dazu den Faden opti­mal hin zum Druck­kopf zu leit­en.

Danach muss man den Druck­kopf über das Touch-Pad nach vorne manövri­eren. Dazu gibt es oben rechts den Knopf mit den Pfeilen und die Funk­tion „Parken“. Diese fährt den Druck­kopf nach vorne und ermöglicht es das Mate­r­i­al einzuführen. Wenn man das Fil­a­ment davor ordentlich vorgeschoben hat, sollte es im Druck­ge­häuse rauss­chauen.

Material/Filament

Vor dem druck­en kommt der mit­gelieferte Kle­ber ins Spiel. Diesen sollte man auf die Plat­tform auf­tra­gen oder alter­na­tiv blaues Tape ver­wen­den. Wir empfehlen Let­zteres, da Dieses das Druck­brett schützt und eben­falls gut funk­tion­ier. Beson­ders in einem geschlossene Gehäuse wie dem des Zeus 3D-Druck­ers sollte es nicht zu großen Kom­p­lika­tio­nen durch Mate­ri­alkrüm­mung kom­men.

Der ZEUS 3D-Druck­er ver­wen­det PLA und kein ABS, weshalb er keine beheizte Druck­plat­te hat noch braucht. AIO Robot­ics begrün­det diese Entschei­dung mit den gifti­gen Abgasen und Mate­ri­alkrüm­mung von ABS. Wir unter­stützen die Entschei­dung bzgl. der Giftigkeit, kön­nen es aber nicht in Bezug auf die Krüm­mung unter­schreiben. In der Regel sind Resul­tate mit ein­er beheizten Druck­plat­tform und richti­gen Ein­stel­lung mit ABS unter gerin­gerem Krüm­mung­se­in­fluss.

Slicer

Die Datenüber­tra­gung beim ZEUS 3D-Druck­er wurde schlicht entwick­elt. AIO Robot­ics hat eine WIFI-Verbindung und USB-Anschlüsse ver­baut und ermöglicht so den Daten­trans­fer. Bei den Dateifor­mate hat man die Wahl zwis­chen G‑Code und .STL-Dateien. Herkömm­liche 3D-Druck­er fokussieren sich eher auf Let­ztere, da der G‑Code etwas kom­pliziert­er ist. Dabei han­delt es sich um die Anweisun­gen an den 3D-Druck­er und dessen Bewe­gungsabläufen. Diese Form von Dat­en wurde jedoch eher in den Anfän­gen des 3D-Drucks ver­wen­det und ist nun vom STL-For­mat abgelöst wor­den.

Die Datenüber­tra­gung funk­tion­iert mit lokal vorhan­dene Dateien, über den USB Stick oder durch das Scan­nen. Ange­blich gibt es auch eine Fax-Funk­tion, wobei uns nicht ganz klar ist wie das zu funk­tion­ieren hat. Dadurch bietet der Zeus viele Möglichkeit­en die eige­nen CAD-Mod­elle auf den Zeus 3D-Druck­er zu trans­ferieren. Mit dem Touch-Pad kann man auch auf das Inter­net zugreifen.

Den­noch hat der inte­gri­erte Slicer im Touch-Pad einige Funk­tio­nen. Das bedeutet let­zte Änderun­gen sind tat­säch­lich ohne einen Com­put­er durch­führbar. Hier seht ihr die Funk­tion­al­ität prak­tisch ange­wandt.

Vor- & Nachteile

Vorteile:

  • Geschlossenes Gehäuse
  • Funk­tionales Touch-Pad mit inte­gri­ertem Slicer und Inter­net­zu­gang (Such­funk­tion)
  • 3D-Druck und 3D-Scan
  • Automa­tis­che Kalib­rierung
  • Größe des Druck­vol­u­men 20.3 x 15.2 x 14.4 CM

Nachteile:

  • Nur ein Druck­kopf
  • Nimmt viel Platz ein
  • Kleine 3D-Druck­er Gemein­schaft online
  • Schwierig eigenes Fil­a­ment zu ver­wen­den durch Plas­tikein­la­gen
  • Eingeschränk­ter Scan­ner für reflek­tierende oder schwarze Objek­te

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Fazit

Der Her­steller ver­suchte mit dem ZEUS 3D-Druck­er ein pro­fes­sionelles Gerät für Bil­dung­sein­rich­tun­gen oder Unternehmen entwick­eln. AIO Robot­ics Kun­denser­vice antwortet rel­a­tiv schnell und ist sog­ar auf Deutsch vorhan­den, zumin­d­est auf Ama­zon. Wenn eine Hochschule oder ein Unternehmen genug Platz und das nötige Geld hat rat­en wir zum Kauf.

Für ein kleineres Bud­get gibt es auch noch andere Geräte wie den Zor­trax M200 mit einem offe­nen Gehäuse und ohne Scan­ner. Wenn es einem um feine 3D Objek­te in Miniatur Größe geht, passt der Form­labs Form 1+ eher dazu (eben­falls ohne Scan­ner-Funk­tion).

Für pri­vate Anwen­der ohne hohe Anforderun­gen ist der Zeus 3D-Druck­er ungeeignet. Wenn man mit einem Gerät inklu­sive Scan­ner exper­i­men­tieren möchte reicht ein XYZprint­ing Da Vin­ci Junior vol­lkom­men aus. Ohne Scan­ner rat­en wir in dem Fall eher den PP3DP UP!Mini zu kaufen mit einem geschlossen­em Gehäuse für daheim.

Weit­ere Erfahrungs­berichte und den 3D-Druck­er  zum Kauf gibt es hier »

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Zusätzliche Information

Druckvolumen

Mittel

All-In-One Lösung

Integrierter Scanner

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