Zortrax M200 3D-Drucker Test und Erfahrungsberichte

1.698,00 inkl. Mwst.

Der Zortrax M200 3D-Drucker ist wohl fast ein Geheimtipp für Neulinge. Dennoch eignet sich der 3D-Drucker auf für Leute die mit dem 3D-Druck erst anfangen. Auch für fortgeschritten und erfahrene Maker ist besonders die hochwertige Slicer Software nützlich. Dabei bleibt Sie dennoch für neue Anwender einfach zu bedienen und bietet somit ein exklusives Extra zum Zortrax.

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Beschreibung

Zortrax M 200 3D-Drucker Test und Erfahrungsberichte

Zor­trax ist für Einige noch kein bekan­nter Her­steller­name, da Sie mit dem M200 und M300 noch rel­a­tiv wenig Pro­duk­te anbi­eten. Den­noch ist der 3D-Druck­er unter erfahre­nen Mak­ern ein absoluter Favorit. Von 2011 bis 2013 wurde das Gerät entwick­elt und erfol­gre­ich auf Kick­starter ges­tartet. Mit­tler­weile hat sich das Unternehmen mit dem Zor­trax M200 etabliert und zielt auf anspruchsvolle pri­vate Anwen­der, Bil­dung­sein­rich­tun­gen und Unternehmen ab.

Für Alle die mit dem Bau­vol­u­men von 200 x 200 x 185 mm des Zor­trax M200 nicht zufrieden sind gibt es mit­tler­weile einen großen Brud­er. Der Zor­trax M300 hat ein Druck­vol­u­men von 300 x 300 x 300 mm und eignet sich eher für Bil­dung­sein­rich­tun­gen, Start-UPs und Unternehmens. Das M200 Mod­ell empfehlen wir defin­i­tiv noch vor dem M300 für den pri­vat­en Gebrauch. Zudem müssen sich Insti­tu­tio­nen über­legen, ob Ihnen der Preisun­ter­schied das zusät­zliche Vol­u­men wert ist.

Lieferumfang / Inhalt des Pakets:

  • Der zusam­menge­baute Zor­trax M200 mit
  • beheizter Druck­plat­tform mit 200 x 200 x 185 mm Druck­vol­u­men
  • Hal­terung für die Fil­a­ment-Spule
  • 1 x Filament/Material
  • Fil­a­ment-Leit­er
  • Starter-Kit mit ein­er Zange, Spule, Samm­lung Sech­skant Schlüs­seln, Schutzbrille, Zange, Hand­schuhe, Reini­gungswerkzeug etc.
  • SD-Karten Lesegerät mit USB-Anschluss
  • 230V Stromk­a­bel
  • Bedi­enungsan­leitung
  • Garantie & Bedin­gun­gen

Inbetriebnahme 

Beim aus­pack­en merkt man, dass der Inhalt in zwei Bere­iche unterteilt ist. Zunächst hat man den 3D-Druck­er und das Starter-Kit ist sep­a­rat, bei­de Kom­po­nen­ten sind sich­er ver­packt. Fol­glich müssen beim Zor­trax M200 Sicher­heits­be­fes­ti­gun­gen abgemacht wer­den. Diese sind jedoch gut befes­tigt und soll­ten kein Prob­lem darstellen.

Nach dem aus­pack­en muss man zunächst die Druck­plat­te befes­tigten. Dazu verbindet man ein­fach das aus dem Druck­er hän­gende Kabel auf der Unter­seite der Plat­tform. Danach set­zt man das Druck­bett auf den vorbe­dacht­en Platz und die Stäben passen direkt in die Löch­er der Plat­te rein. Zum Schluss wird noch ein let­zter dün­ner Kabel auf der Ober­seite des Betts mit dem weißen Port verknüpft.

Nach jedem Druck empfehlen wir zudem alle Kabel von der Druck­plat­tform zu ent­fer­nen. Dann kann man ein­fach mit der Druck­plat­tform vor sich das Objekt ent­fer­nen, anstatt im Druck­bere­ich des Gerätes zu hantieren.

Slicer

Der Her­steller hat eine eige­nen hat mit Zor­trax Z‑Suite eine eigene Soft­ware. Für diese benötigt man eine Lizenz, diese ist die Seri­en­num­mer des 3D-Druck­ers. Die passende Down­load-Datei für euren Rech­n­er erhal­tet Ihr auf der Sup­port­seite von Zor­trax. Zudem gibt es eine Demo-Ver­sion für, wobei der Slicer nur für Zor­trax 3D-Druck­er anwend­bar ist. Alle die Z‑Suite gerne ein Mal testen möcht­en kön­nen es tun, jedoch nicht prak­tisch mit dem eige­nen Gerät (außer es ist ein Zor­trax natür­lich).

Die Slicer sieht optisch sehr gut aus und ist rel­a­tiv ein­fach zu bedi­enen. Die automa­tis­chen Funk­tio­nen gener­ieren opti­male Stützhil­fen für das 3D Objekt. Zudem bein­hal­tet Z‑Suite die Möglichkeit direkt den Preis im Sys­tem selb­st auszurechen. Dadurch bietet sich der Slicer beson­ders für Schule, Uni­ver­sitäten und Unternehmen an. Natür­lich kann man die Kosten des Drucks extern quan­tifizieren, den­noch find­en wir das ein klasse Extra.

Im Ver­gle­ich zu kosten­losen Slicer Lösun­gen bietet Z‑Suite auch die Möglichkeit die unter­schiedlichen Schicht­en anzuschauen. Das ermöglicht es die innere Beschaf­fen­heit eines Objek­tes und Über­hänge genauer zu ver­ste­hen. Hinzu kommt, dass diese Funk­tion es ermöglicht während des Druck­prozess­es an ein­er bes­timmten Stelle anzuhal­ten. Dadurch kann man das Mate­r­i­al aus­tauschen und far­bliche Effek­te erre­ichen.

Die üblichen Slicer Funk­tio­nen sind natür­lich auch enthal­ten wie klein­er oder größer machen, ver­schieben, Objek­te teilen, den Fül­lanteil (Infill) bes­tim­men und die Geschwindigkeit ein­stellen. Dazu hat Z‑Suite noch die Funk­tion 2D Mod­elle direkt im Slicer in 3D zu entwick­eln. Die Datei ist dann über eine SD-Karte auf den 3D-Druck­er über­trag­bar.

Material/Filament

Die Spulen-Hal­terung wird ein­fach hin­ten am 3D-Druck­er befes­tigt. Auf dieser ist zustät­zlich zum Zor­trax Fil­a­ment auch anderes Mate­r­i­al möglich. Dadurch ver­fol­gt Zor­trax nicht wie große Marken die Strate­gie von pro­pri­etären Fil­a­ment-Kar­tuschen.

Den­noch bietet das Unternehmen eigenes Mate­r­i­al an, das man auch ein­fach über Ama­zon bestellen kann. Dabei han­delt es sich um ABS-Fil­a­ment, worauf man auch acht­en muss bei anderem Mate­r­i­al. Falls man nicht das Zor­trax Z‑ABS ver­wen­det, kann aber auch mit PLA oder ABS gedruckt wer­den. The­o­retisch ist es möglich, dann muss man aber mit der beheizten Druck­plat­te die Tem­per­atur für PLA anpassen.

Vergleich zwischen Zortrax M200 und Ultimaker 2+

Vor- & Nachteile

Vorteile:

  • Sehr guter Slicer des Her­stellers
  • Gut ver­bauter 3D-Druck­er
  • Großes Druck­vol­u­men mit 20 x 20 x 18,5 cm
  • Niedriger Preis für ein semi pro­fes­sionelles Gerät
  • Filament/Material von anderen Her­stellern kann ver­wen­det wer­den

Nachteile:

  • Nur ein Druck­kopf
  • Rel­a­tiv schlechter Kun­denser­vice
  • Hohe laufend­en Kosten
  • Offenes Druck­ge­häuse

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Fazit

Der Zor­trax M200 ist ein semi-pro­fes­sioneller 3D-Druck­er der sich beson­ders für anspruchsvolle Anwen­der, Unternehmen und Start-ups wie auch Hochschulen oder Uni­ver­sitäten eignet. Über den Slicer ist das gle­iche zu sagen, da er umfan­gre­iche Funk­tio­nen bein­hal­tet ohne zu kom­pliziert zu wirken. Beson­ders die interne Preiskalku­la­tion ist ein nettes Extra zu den üblichen Tools. Für wen das Druck­vol­u­men zu klein ist und der Preis keine Rolle spielt, der kann auf den Zor­trax M300 umsteigen. Anson­sten kön­nen nur Geräte wie dem Flash­forge Dream­er zur Zeit mit dem M200 3D-Druck­er mithal­ten.

Weit­ere Reviews und Erfahrun­gen zum Zor­trax M200 3D-Druck­er gibt es hier »

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Zusätzliche Information

Druckvolumen

Mittel

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