Top 5 Zukunftstechnologien des 3D-Druck

Das addi­tive Fer­ti­gungsver­fahren bietet bere­its heute ein futur­is­tis­ches Pro­duk­tionsver­fahren. Beson­ders indus­trielle Maschi­nen eignen sich bere­its für Serien­pro­duk­tio­nen oder mul­ti­far­bige Druck­ob­jek­te. In diesem Blog Beitrag möcht­en wir auf 5 Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck einge­hen, welche die Nutzung von Desk­top 3D-Druck­ern vorantreiben und rev­o­lu­tion­ieren wer­den.

Für alle die eine Audiover­sion diese Blog Beitrag bevorzu­gen, empfehlen unseren Pod­cast Num­mer 4 zu diesem The­ma.

Top 5 Zukunftstechnologien des 3D-Druck

Zum Stand in 2017 wer­den Desk­top Geräte ver­mehrt für die konzep­tionelle Design­phase von Pro­duk­ten oder für Visu­al­isierung wie zum Beispiel in der Architek­tur. Die Anwen­dungs­bere­iche und Möglichkeit­en wer­den mit diesen tech­nol­o­gis­chen Entwick­lun­gen expo­nen­tiell steigen.

1. Nutzung von 3D-Druckern für medizinische Zwecke

Dabei han­delt es sich um ein sehr futur­is­tis­ches Beispiel, welch­es eher bei indus­triellen Geräten gese­hen wird. Den­moch eignen sich Desk­top 3D-Druck­er für diese Anwen­dung. Hier­mit beziehen wird uns auf die Anwen­dung von Scan­ner in Kom­bi­na­tion mit dem geziel­ten auf­tra­gen von Gewebe.

Hier­an wird bere­its geforscht wie zum Beispiel am Wake For­est Insti­tute. Die Idee ist es mit biol­o­gis­che gezüchteten Zellen zum Beispiel neues Haut­gewebe zu schaf­fen welch­es mit Hil­fe von Scan­nern pass­ge­nau aufge­tra­gen word.

Weit­ere medi­zinis­che Möglichkeit­en gibt es hier auch bei der Her­stel­lung von Medika­menten. Darunter ver­ste­ht man es für Patien­ten an den jew­eili­gen Bedarf indi­vidu­elle Tablet­ten zu druck­en. Mit dieser Zukun­ft­stech­nolo­gie kön­nte eines Tages sog­ar in Apotheken auf Anfrage passende Medika­mente gedruckt wer­den.

Man kön­nte an dieser Stelle nun auf die tech­nis­chen Hin­dernisse einge­hen. Dies lassen wir da es den Umfang dieses Artikels spren­gen würde. Vielmehr woll­ten wir nur diese Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck vorstellen, obgle­ich wir noch Jahrzehnte davon ent­fer­nt sind und Maschi­nen erst diese Geschwindigkeit erre­ichen müssen.

2. Erhöhte Produktionsgeschwindigkeit von 3D-Druckern

Wie wir beim Punkt vorher gese­hen haben ist die Druck­geschwindigkeit von 3D-Druck­ern ein entschei­den­der Fak­tor. Auch für die schnelle Klein­se­rien Pro­duk­tion ist die Menge an Objek­ten in ein­er gewis­sen Zeit entschei­dend.

Ein Beispiel dafür bietet Car­bon 3D welch­es von Google bzw. Alpha­bet aufgekauft wurde. Deren DLP Ver­fahren schaffte es bis 100 Mal schneller als ver­gle­ich­bare 3D-Druck­er zu druck­en. Warum dies eine der wichti­gen Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck ist zeigt sich in unserem Blog Post bei welchem das addi­tive Ver­fahren der tra­di­tionellen Massen­pro­duk­tion gegenüber gestellt wurde.

3. Gleich geschaltete und gesteuerte Serienproduktion

Viele Pri­vate Anwen­der welche ihre Desk­top 3D-Druck­er Dien­stleis­tung auf Seit­en wie 3D Hubs anboten unter­schätzten zu Beginn den Zeitaufwand. Denn auch wenn 3D-Druck­er den Druck eigen­ständig durch­führen, so Bedarf es viel an Vor- und Nach­bere­itung.

Aus diesem Grund arbeit­en ehe­ma­lige Maker­bot Mitar­beit­er daran eine große Menge an Maschi­nen zen­tral zu steuern. Fol­glich kann der zeitliche Aufwand per­son­ell reduziert wer­den. Dadurch steigt die Prof­itabil­ität von 3D-Druck Dien­stleis­tern sig­nifikant.

Deshalb han­delt es sich hier­bei um eine der Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck, auch wenn dadurch im pri­vat­en Bere­ich daheim keine Änderung ein­tritt. Denn dieser Entwick­lung fol­gt ein ein­facher­er und gün­stigeren 3D-Druck durch externe Dien­stleis­tun­gen.

4. 3D-Druck mit mehreren Materialien

Bere­its heute gibt es 3D-Druck­er mit dualen Druck­köpfen, welche die Her­stel­lung mit 2 Mate­ri­alien oder Far­ben ermöglicht. Dazu kön­nt ihr bei Inter­esse ein­fach in unser­er 3D-Druck­er Rubrik nach diesen Geräten fil­tern. Den­noch um ein­er der Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck zu wer­den bedarf es 3 weit­er­er Fortschritte.

Zum Einen müssen ver­mehrt Designs im Netz auf­tauchen in Kom­bi­na­tion ein­er ein­facheren Bedi­enung solch­er 3D-Druck­er. Dabei führt Let­ztere Entwick­lung zu Ersterem. Zudem muss die Tech­nolo­gie es schaf­fen im Druck die einzel­nen Mate­ri­alien gezielt zu platzieren, wie auch die einzel­nen Kom­po­nen­ten zu verbinden.

Momen­tan sieht es eher so aus, dass unter­schiedliche Bauteile in den ver­schiede­nen Far­ben und Mate­ri­alien gedrückt wird. Dann wer­den diese im Nach­hinein, wie am Fließband, kom­biniert und ergeben das gesamte Pro­dukt. Das hat zum Nachteil, dass nur sehr ein­fache Kom­plex­itäten möglich sind.

5. Verwendung und Kombination mehrere Farben in einem 3D-Druck

Der let­zte Punkt bei 4. wird an dieser Stelle wieder aufge­grif­f­en. Denn auch hier wer­den zum jet­zi­gen Stand der Tech­nolo­gie sep­a­rate Objek­te zum Zusam­men­bau gedruckt. Dadurch sind kom­plexe far­bliche Spiel­ereien nicht möglich.

Hier­bei han­delt es sich um eine der Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck, da Dien­stleis­ter und pri­vate Anwen­der neue Wege gehen kön­nen. Denn diese Möglichkeit erlaubt es indi­vid­u­al­isierte Objek­te und Pro­duk­te herzustellen. Fol­glich führen diese Unikate zu Nutzen­ef­fek­ten, welche tra­di­tionelle Her­steller in der tra­di­tionellen Massen­pro­duk­tion nicht ohne erhe­bliche Mehrkosten bieten kön­nen.

Beim 3D-Druck liegt der Mehraufwand dabei nur beim ini­tiellen Design. Die zusät­zlichen Kosten bei der Her­stel­lung bleiben hinge­gen rel­a­tiv gle­ich.

Fazit

Die vorgestell­ten Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck ergeben einzeln betra­chtet bere­its große Mehrw­erte. Des Weit­eren ergeben sie in Kom­bi­na­tion eine expo­nen­tielle Nutzen­steigerung. Dies zeigt sich bei der Über­legung, wenn hochgr­a­dig indi­vid­u­al­isierte Pro­duk­te mit kom­plex­en Farb­struk­turen und Mate­ri­alikom­bi­na­tion schnell zu und seriengeschal­tet zu pro­duzieren sind.

Den­noch darf man nicht vergessen das wir nicht weit von diesen Zukun­ft­stech­nolo­gien des 3D-Druck ent­fer­nt sind. Bei Fra­gen oder Anmerkun­gen kön­nt ihr uns gerne über die Kom­men­tar­funk­tion hierunter oder das Kon­tak­for­mu­lar kon­tak­tieren. Anson­sten freuen wir uns mit euch auf den Tag und diese futur­is­tis­che Welt auf welche wir uns gemein­sam hin entwick­eln.

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