3-Schritte Unternehmen strategisch auf die 3D-Druck Revolution vorzubereiten

Dieser Blog-Beitrag richtet sich beson­ders an Unternehmer und Führungskräfte die sich des steti­gen Wan­dels bewusst sind. Die ver­standen haben, dass Sie ihr Unternehmen strate­gisch auf die 3D-Druck Rev­o­lu­tion vor­bere­it­en müssen. Denn die Entwick­lung rev­o­lu­tion­iert bere­its ganze Indus­trien wie die Her­stel­lung von Hörg­eräten.

Den­noch möcht­en wir an dieser Stelle keines­falls die Hype Men­tal­ität von 2015 auf­greifen und behauptet, dass sich die Welt und ihre Indus­trie schon mor­gen schla­gar­tig verän­dert. Vielmehr geht es in diesem Artikel darum einen zeitlichen 3-Schritte Plan aufzuze­ich­nen, der Sie und ihr Unternehmen vor genau diesem Szenario in der Zukun­ft schützt.

Eine let­zte Anmerkung, auch wenn Führungskräfte und Unternehmer am Meis­ten von diesem Inhalt prof­i­tieren, so ist der Beitrag für Jeden. Denn dieser Ansatz hil­ft auch bei der Iden­ti­fizierung von sich in der Zukun­ft verän­dern­den Märk­ten. Deshalb helfen die 3-Schritte auch dabei das eigene Start-Up im pri­vat­en strate­gisch zu pla­nen oder für Unternehmen den näch­sten Mark­tein­tritt zu analysieren.

Unternehmen strategisch auf die 3D-Druck Revolution vorbereiten

Dieser 3-Schritte Plan basiert auf ein­er eige­nen Analyse in der zeitlichen Dimen­sion. Dabei wird wie bere­its beschrieben auf einem high-lev­el Man­age­ment Niveau abstrahiert ange­set­zt. Deshalb gehen wir auch nicht auf spezielle Indus­trien ein, son­dern nutzen diese zur Ver­an­schaulichung. Bei Fra­gen ste­hen wir sehr gerne in der Kom­men­tar­funk­tion oder per Kon­tak­t­for­mu­lar zur Ver­fü­gung.

3-Schritte Unternehmen strategisch auf die 3D-Druck Revolution vorzubereiten kurzfristig, mittelfristig und langfristige Betrachtung und Analyse

1. Kurzfristige Schritt: Strategische Initiierung

Bevor jet­zt das ganze Team gle­ich los sprint­et, um einen 3D-Druck­er zu kaufen oder gar das erste Pro­dukt zu entwick­eln braucht es noch Zeit. Wie oft im pri­vat­en oder Geschäft­sleben über­springt man gerne den ersten Schritt und geht zum Zweit­en über. Diese wird nicht bewusst getan, son­dern Let­zter­er wird gerne als Start­punkt ver­standen.

Mit strate­gis­ch­er Ini­ti­ierung ist nicht die Anwen­dung der addi­tiv­en Fer­ti­gung­stech­nolo­gie per Se gemeint. Vielmehr eine strate­gis­che Anpas­sung des Mind­sets im Unternehmen durch HR. Dafür braucht man nicht von 0 auf 100 gehen und Experten engagieren, son­dern sich mit dem The­ma befassen.

Da Sie diesen Bericht lesen wurde bere­its der erste und wichtig­ste Schritt getan, denn Sie stellen sich die Frage bere­its und sam­meln Wis­sen. Hier­auf benötigt es noch mehr Know-How, denn die Antwort auf die Frage ist ungewiss und schwierig zu beant­worten. Um das Unternehmen strate­gisch auf die 3D-Druck Rev­o­lu­tion vorzu­bere­it­en benötigt es vor allem 3D-Druck Beauf­tragten welche sich über die addi­tive Fer­ti­gung informiert. Hier­bei hil­ft unser Web­bere­ich für Ein­steiger, der mit Buch-Tipps und Video­tu­to­ri­als unter­stützt.

Handlungsansatz im 1. Schritt:

Aus diesem Grund rat­en wir zur eige­nen Fort­bil­dung als Führungskraft. Durch zeitliche Restrik­tio­nen ist das natür­lich nur begren­zt möglich, weshalb es sich lohnt die Auf­gabe zu delegieren. Diese Tätigkeit und der Arbeit­saufwand dür­fen nicht unter­schätzt wer­den. Denn selb­st mit dem Wis­sen, benötigt es viel Zeit für Recherchen um Zusam­men­hänge zwis­chen dem eige­nen The­menge­bi­et und 3D-Druck­ern zu find­en.

Nach­dem ein solch­er Schnittpunkt in der Zukun­ft iden­ti­fiziert wurde, fol­gen genauere Betra­ch­tun­gen und Fra­gen.

  1. Ist die Umset­zung bere­its möglich oder wen­den andere Unternehmen es an?
  2. Wenn nicht, was hält die Entwick­lung zurück?
  3. Welche tech­nol­o­gis­chen Fortschritte wer­den den inno­v­a­tiv­en Ansatz ermöglichen?
  4. Sind Ein­schätzung zu Zeiträu­men in denen dies geschieht abse­hbar?
  5. Welchen Nutzen zieht das Unternehmen daraus und wo liegen die Pri­or­itäten?

Das Ergeb­nis inklu­sive des Know-Hows bzw. Mind­sets  set­zt die Grund­lage für zukün­ftige Entwick­lun­gen. Hier­bei han­delt es sich nicht um eine ein­ma­lige Auf­gabe, son­dern vielmehr einen Prozess der gepflegt und in Zeitab­stän­den zu über­prüfen ist. Dies bildet die Ker­nessenz ein Unternehmen strate­gisch auf die 3D-Druck Rev­o­lu­tion vorzu­bere­it­en.

2. Mittelfristiger Schritt: Transformation und Anwendung

Durch den ersten Schritt kommt es automa­tisch zur Trans­for­ma­tion die über die Zeit automa­tisiert statt find­et. Durch einen zen­tralen 3D-Druck Beauf­tragten oder exter­nen Experten wird das nötige Wis­sen ver­mit­telt. Beson­ders wenn Dieser die im Hand­lungsansatz beschriebe­nen Analy­sen vorstellt bzw. erar­beit­et. Durch den Kon­takt mit Kol­le­gen und unter­schiedlichen Bere­ichen kommt es automa­tisch zum Trans­fer von Wis­sen sowie der daher einge­hen­den Trans­for­ma­tion. Des weit­eren kön­nen dadurch auch Ideen und Inputs über­greifend gesam­melt wer­den.

Handlungsansatz im 2. Schritt:

Mit der Iden­ti­fika­tion und Analyse von möglichen Entwick­lung sowie deren Auswirkun­gen lässt sich eine Pri­or­itäten­liste for­mulieren. Diese dient als Prozess Ablauf­plan in der Trans­for­ma­tion hin zur gefes­tigten Anwen­dung im Unternehmen. Dabei wer­den zunächst die soge­nan­nten „low­er-hang­ing Fruits“ aufge­grif­f­en, welche schnelle Nutzen­ef­fek­te haben und als in der nahen Zukun­ft kat­e­gorisiert sind. Schlußendlich gibt es hier die gle­iche kurz-, mit­tel- und langfristige Analyse wie im all­ge­meinen 3-Schritte Ansatz wie sich Unternehmen strate­gisch auf die 3D-Druck Rev­o­lu­tion vor­bere­it­en.

Die ersten Anwen­dun­gen und Ver­suche ermöglichen weit­ere Schlüsse auf die Analy­sen aus dem 1. Schritt. Dadurch wird die Ini­tia­tiven­liste verfeinert/verbessert und gle­ichzeit­ig neues Wis­sen gesam­melt, welch­es einen Vorteil gegenüber der Konkur­renz bietet. Zudem schließen sich unter Umstän­den weit­ere Part­ner­schaften und Beziehun­gen auf dem Markt, sowie interne Verbindun­gen die langfristig zum Ziel führen. All­ge­mein sor­gen kurzfristige Anwen­dungsver­suche Unternehmen strate­gisch auf die 3D-Druck Rev­o­lu­tion, durch die Schaf­fung von Aware­ness (Bewusst­sein) der Entwick­lung, vorzu­bere­it­en.

3. Langfristiger Schritt: Positionierung, Absicherung und Wachstum

Langfristig betra­chtet wird ein Unternehmen, welch­es die ersten 2 Schritte kon­stant und erfol­gre­ich absolviert zum 3. Schritt gelan­gen. Durch die ständi­ge Wis­senser­weiterung und Anwen­dungsver­suche kommt es zu tief­greifend­en Erken­nt­nis­sen. Dadurch kann das Unternehmen sich frühzeit­ig gut posi­tion­ieren und die langfristi­gen Skalen­ef­fek­te von addi­tiv­en Fer­ti­gung­stech­nolo­gien nutzen. Denn wie wir bere­its in einem Blog Post beschrieben haben, kommt es auf lange Sicht defin­i­tiv zur Ablö­sung herkömm­lich­er Tech­nolo­gie durch den 3D-Druck.

Durch die Posi­tion­ierung und den kom­par­a­tiv­en Vorteil gegenüber konkur­ri­eren­den Unternehmen kommt es automa­tisch zur Absicherung. Denn nicht nur war man sich als Unternehmen und Organ­i­sa­tion der Entwick­lung sowie der Auswirkun­gen durch die addi­tive Fer­ti­gung bewusst. Man hat diese zudem vorteil­haft für sich genutzt, um Nutzen für Kun­den und eigene Unternehmensvorteile zu gener­ieren. Das Selbe war und ist auch heute der Fall mit dem Infor­ma­tion­szeital­ter von Com­put­ern und Inter­net.

Handlungsansatz im 3. Schritt: 

Um weit­er­hin Erfolg zu garantieren kommt es, nach­dem man das Unternehmen strate­gisch auf die 3D-Druck Rev­o­lu­tion vor­bere­it­et hat, auf die Prozess­fort­führung an. Der im 1. Schritt einge­führte Analyse-Prozess, inklu­sive der Anwen­dungsver­suche im 2. Schritt, dür­fen hier­nach nicht aufhören. Denn die Tech­nolo­gie entwick­elt sich stetig weit­er und Bedarf weit­er­er Anpas­sun­gen sowie Lern­er­fol­gen.

Fazit

Mit diesen 3-Schrit­ten haben wir das Rad defin­i­tiv nicht neu erfun­den, denn es han­delt sich um einen sehr typ­is­chen Strate­gie-Ablauf. Den­noch hil­ft die konkretere For­mulierung mit Anpas­sun­gen auf die addi­tive Tech­nolo­gie bei der eige­nen Aus­rich­tung. Um nun das Unternehmen strate­gisch auf die 3D-Druck Rev­o­lu­tion vorzu­bere­it­en benötigt es nicht nur Worte, son­dern beson­ders die oper­a­tive Umset­zun­gen durch Tat­en.

Wir hof­fen euch hier­mit einen sim­pli­fizierten und ver­ständlichen Ansatz zu bieten. Wenn es Fra­gen oder weit­er­führen­den Gedankengänge gibt, kön­nt ihr uns gerne durch einen Kom­men­tar hierunter kon­tak­tieren. Anson­sten gibt es auch das Kon­tak­t­for­mu­lar, wenn die Nachricht pri­vater und ver­traulicher­er Natur ist.

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