3D-Drucker sind gut für die Umwelt – Transportwege und Recycling

Verkürzte Transportwege und Wertschöpfungskette

3D-Druck­er wer­den auf lange Sicht durch regionale Pro­duk­tio­nen zu verkürzten und reduzierten Trans­portwe­gen führen. Deshalb wird der Ölver­brauch min­imiert und die Umwelt geschont. Dabei müssen einzelne Bauteile nicht mehr auf der ganzen Welt über mehrere Orte zur Fer­ti­gung trans­portiert wer­den. Durch die die Pro­duk­tion mit 3D-Druck­ern wer­den die einzel­nen Schritte der Wertschöp­fungs­kette verkürzt. Deshalb müssen Mate­ri­alien nicht erst zur Pro­duk­tion in Län­der wie Chi­na, um sie dann zur Fer­ti­gung nach Deutsch­land zu schif­f­en. Dann kann die Pro­duk­tion von Bauteilen direkt vor der Fer­ti­gung on demand und just in time (JIT) pro­duziert wer­den. Das bedeutet auch gerin­gere Lagerkosten für Unternehmen, wobei das nicht für die Mate­ri­alkosten gilt. Trotz­dem müssen Stoffe und Mate­ri­alien weit­er­hin um die Welt geschafft wer­den, wobei recy­cling ger­ade bei Plas­tik (wom­öglich auch andere Stoffe) hier Abhil­fe schaf­fen wird.

 Recycling

Ein Beispiel für min­imierten Plas­tikver­brauch bzw. eine Wiederver­w­er­tung von Plas­tik-Abfällen durch Wiederver­w­er­tung ist das Team von Refil. Der Shop gibt die Möglichkeit Fil­a­ment aus recycel­tem Plas­tik zu kaufen. Fol­glich kann die Zukun­ft 3D-Druck­er mit dieser Funk­tion mit sich brin­gen oder Dien­stleis­tun­gen in der Rich­tung wer­den lokal erhältlich. Daraus fol­gt in sich geschlosse­nen Kreis­lauf von neuen Gütern aus gebrauchtem Mate­r­i­al und somit pos­i­tiv­en Effekt auf die Umwelt.

Objektive Betrachtung dieser Zukunftsaussichten

Trotz diesem vielver­sprechen­den Konzept, befind­et sich die Tech­nolo­gie noch nicht auf diesem Niveau. Auf kurze Sicht erzeu­gen 3D-Druck­er sog­ar mehr Abfälle, da sich die Tech­nik ras­ant entwick­elt. Hinzu kom­men Forschun­gen, Exper­i­mente oder gar das Druck­en von Objek­ten aus Freude an dem Ver­fahren. Auch wenn dies der Fall sein mag, wer­den die beschriebe­nen Spiel­ereien gebraucht für „Ear­ly Adopters“ und die langfristige Entwick­lung von 3D-Druck­ern, um aus der Tech­nolo­gie langfristig pos­i­tive Effek­te zu erwirtschaften.

UPS und Deutsche Post sind wachsam

Die Deutsche Post hat in Ihrem Report für 2025 analysiert, dass die beschriebe­nen Effek­te auf das Trans­portwe­sen einge­plant sind. Seit Mitte Sep­tem­ber 2016 sorgte auch UPS für Schlagzeilen als Sie die Ausweitung Ihrer 3D-Druck Dien­stleis­tung nach Europa und Asien ankündigten. Dabei han­deln Sie nach dem beschriebe­nen Kalkül der Deutschen Post und ver­suchen mit der Tech­nolo­gie Ihr Geschäfts­feld anzu­passen.

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